Chöpfenberg (GL)
1896 m.ü.M.
│ Route │ Beschreibung │ Höhenprofil │ GPS-Tracks │ Fotos │
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Start: | Schwändital 1234 m.ü.M.
Gebührenpflichtiger Parkplatz (CHF 5.-/Tag). |
| Ziel: | Chöpfenberg 1896 m.ü.M. | |
| Höhenmeter: | 700m (gemäss GPS) | |
| Länge: | 8.140 km | |
| Aufstieg: | (Gehzeit ca. 2 Std.) | |
| Parkplatz Schwändital - Sunnenstafel - Stattboden - Dürrenbüchel - Marchegg - Chöpfenberg | ||
| Variante: | (Gehzeit ca. 1.5 Std.) | |
| Chöpfenberg - direkt hinter Grat entlang - Brückler - Stattboden | ||
| Abstieg: | (Gehzeit ca. 1.5 Std.) | |
| Chöpfenberg - Marchegg - Dürrenbüchel - Stattboden - Sunnenstafel - Parkplatz Schwändital | ||
| Anfahrt: | ||
| Von Zürich Autobahn A3 Richtung Sargans. Ausfahrt Näfels. In Näfels zweigt es Rechts ab Richtung Obersee/Schwändital, kurz vor dem Obersee, zweigt es Rechts Richtung Schwändital (Wegweiser beachten) ab. (Achtung: Sehr schmale Strasse). Bis ganz ans Ende zur Strassensperre durchfahren. | ||
Route:
Beschreibung:
Aufstieg
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Bückler (1777 m.ü.M.) und davor Sunnenstafel |
Wir haben uns erst am Morgen entschieden den Chöpfenberg zu besteigen. So marschiere ich mit Tabea beim Parkplatz erst um 12:00 Uhr los. Über die gut angelegten Alpstrassen kommen wir schnell voran. Vorbei an der Alp Sunnenstafel. Über uns immer die eindrückliche Kletterwand des Brücklers. Mit ein wenig geübtem Auge lassen sich die Kletterer in der Wand von blossem Auge beobachten. Noch besser geht es natürlich mittels Fernglas. Was Tabea überaus fasziniert.
Wir kommen an der Alp Stattboden vorbei. Der immer noch gut ausgebaute Weg führt uns bis in den Talkessel unterhalb von Dürrenbüchel. Im Talkessel gibt es dann keinen Weg mehr. Wir suchen uns den Weg über die Alpweiden auf den Grat Dürrenbüchel.
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Blick von der Marchegg ins Schwändital |
Von dort geht es einen immer steiler werdenden Grashang empor Richtung Marchegg. Der Grasshang zieht sich über ca. 150 Höhenmeter hin. Das ist der unangenehmste Abschnitt der Tour. Der Hang wird wirklich sehr steil, das Gras ist teilweise sehr hoch, oder ganz platt an den Boden gedrückt. Auch hier gibt es keinen Weg. Wenn das Grass nass ist, ist in diesem Hang grösste Vorsicht geboten. Die Route durch den Hang müssen wir uns selber suchen. Im Zickzack steigen wir der Felswand entgegen. Nach zwei Dritteln des Hangs müssen wir noch den elektrischen Weidezaun über- oder untersteigen. Danach wird’s noch steiler, und geht zwischen kleinen Felsbändern weiter bis ganz an die Felswand hinauf.
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Blick aus der Runse ins Schwändital |
Nachdem wir den Hang geschafft haben, folgen wir der Felswand ungefähr 200 m Richtung Westen bis zum Einstieg in eine Runse. Der Einstieg ist nicht ganz einfach zu finden. Die Runse beginnt hinter einer Felsbarriere. Aus diesem Grund ist der Einstieg noch ein wenig weiter westwärts. Er ist mit roter Farbe markiert. Man muss aber ganz bewusst auf die Markierung achten um den genauen Punkt zu finden.
Die letzen 150 Höhenmeter geht es dann eine Runse zum Gipfel hoch. Die Runse ist mit leichter Kletterei verbunden, und mit mehreren fix installierten Stahlseilen gesichert. Die Verankerung der Seile ist in einem schlechten Zustand. Die Schlaghacken sind allesamt verrostet. Viele sind ausgerissen oder sitzen lose. Die Runse lässt sich aber auch gut ohne diese Seile bewältigen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber Voraussetzung, da es durchaus einige etwas ausgesetzten Punkte gibt.
Gipfel
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Die Gipfelstürmer |
Leider ist an diesem Tag das Wetter sehr dunstig, was die Aussicht ein wenig trübt. Trotzdem haben wir eine tolle Rundsicht. Wir können alle Zürcher Seen sehen (Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee). Dann sehen wir hinüber Richtung Amden mit Mattstock, Speer, Chüemettler und Federispitz. Weiterhinten ist noch knapp der Säntis zu erkennen.
Dem Grat nach kann können wir die Rückseite des Brücklers und des Wageten sehen. Und weiter unten folgt dann der Friedlispitz. Auf der Anderen Seite des Glarnerlandes, direkt gegenüber dem Schwändital sind der Fronalpstock und das Mürtschen-Massiv zu sehen.
Mehr Richtung Südeosten ist die vertraute Silhouette des Rautispitz und Wiggis im Dunst zu sehen. Sogar das Vrenelisgärtli ist zu erkennen. Dann gegenüber von uns liegt der Tierberg und natürlich der Bockmattli. Dahinter sind der Schiberg, Plattenberg und Brünnelistock zu sehen und weiter hinten kommt noch der Mutteristock in Sicht.
Nach dem obligaten Eintrag im Gipfelbuch machen wir uns an den Abstieg.
Variante: Abstieg über den Brückler
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Rückseite des Brückler |
Als Variante für den Abstieg würde sich eine Route hinter dem Chöpfenberg über den Brückler zurück ins Schwändital anbieten. Angesichts der bereits etwas fortgeschrittenen Zeit lassen wir das bleiben.
Für diese Variante muss man kurz unterhalb des Gipfels an einer wieder durch ein Stahlseil gesichtert Stelle zur Rüchseite des Chöpfenbergs. Die Stelle befindet sich da, wo die Runse den Gipfelgrat erreicht, und ist unübersehbar.
Unten geht es dann der Felswand entlang bis zum Brückler. Vom Brückler nimmt man dann die Abstiegsroute zur Alp Stattboden hinunter.
Die Schwierigkeit dieser Variante dürfte sich im Rahmen des Aufstiegs bewegen.
Abstieg
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Blick zurück zum Einstieg in die Runse |
Wir steigen durch die Runse und den Grashang zum Dürrenbüchel ab. Der Abstieg über den Grashang erweist sich als wesentlich einfacher als der Aufstieg. Wir benötigten dazu insgesamt eine Stunde. Danach geht es zügig über die Alpstrasse durch zurück zum Parkplatz. Dabei geniessen wir die Abendsonne.
Eine gute und kurze Tour, die eben auch noch kurzfristig zu machen ist, und die von allem ein wenig beinhaltet.
Dieter Bosli / 12.09.2006
Höhenprofil:
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Höhenprofil: Schwändital -Sunnenstafel - Stattboden - Dürrenbüchel - Marchegg - Chöpfenberg (Überhöhung: 2.0) |
Download GPS-Tracks:
| Die Tracks werden im GPX-Format (.gpx) oder als Overlay für SwissMap 25 v3 (.xol) geliefert und enthalten neben den eigentlichen Track-Daten noch einige Wegpunkte zur Tour.
Die Daten sind als ZIP-Datei komprimiert. Gesamter Track: max. 500 Waypoints/Track Aufgteilter Track: max. 250 Waypoints/Track |
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| Gesamter Track: | GPX | XOL |
| Aufgeteilter Track: | GPX | XOL |
Die GPS-Tracks dürfen frei verwendet, aber nicht selber veröffentlicht werden. Es wird jede Haftung im Zusammenhang mit der Verwendung der GPS-Tracks abgelehnt.












